Artikel-Schlagworte: „Erektionsstörung“
Was ist die “Libido”
Als Libido bezeichnet man den Wunsch oder das Verlangen nach Sexualität. Es ist also das Begehren oder die Lust nach Sex. Diese ist bei Mann und Frau unterschiedlich angelegt.
Im Allgemeinen ist die Lust nach Sex in einer längeren Partnerschaft beim Mann höher als bei der Frau, wie eine wissenschaftliche Studie bestätigte. Hingegen ist die Lust nach Kuscheln, Zärtlichkeit und einem angenehmen Beisammensein bei den Frauen höher.
Begriff
Wikipedia schreibt: “Der Begriff Libido (lat. libido: “Begehren, Begierde”, im engeren Sinne: “Wollust, Trieb, Maßlosigkeit”) stammt aus der Psychoanalyse und bezeichnet jene psychische Energie, die mit den Trieben der Sexualität verknüpft ist. Als Synonym zu sexueller Lust und Begehren ist der einstige Terminus mittlerweile auch in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. “
Bei der Frau bezeichnet man mangelnde Libido auch als Frigidität.
Hormone
Für die Libido ist der Hormaonhaushalt verantwortlich. Beim Mann ist des “Männlichkeitshormon” Testosteron. Bei Frauen ist das Zusammenspiel der verschiedenen Hormone für die Libiobo verantwortlich. So kann es bei der Frau passieren, dass sie von heute auf morgen plötzlich keine Lust hat und dann wieder ganz wild auf Sex ist.
Der Verlust von Geschlechtshormonen kann durch Krankheiten oder Operationen hervorgerufen werden. Damit geht dann auch das verlangen nach Sex zurück.
Auch die Einnahme von Medikamenten kann den Hormonspiegel so verändern, dass man die Lust nach Sex verliert. Dies ist besonders bei der Pille der Fall, wo ja in das Hormonsystem eingegriffen wird.
Übergewicht
Da in Fett das weibliche Hormon Östrogen hergestellt wird kommt es bei Übergewicht des Mannes zu einer Verschiebung des Hormonspiegels. Das Testosteron wird im Verhältnis kleiner und damit einher geht dann häufig auch ein Sinken der Libido.
Wechseljahre
In den Wechseljahren verändert sich der Hormonspiegel. Bei der Frau wie beim Mann werden die spezifischen Geschlechtshormone weniger produziert. Dies hat zur Folge, dass man sich mehr dem anderen Geschlecht anpasst, zumindest hormonell.
Was jedoch entsteht ist eine verminderte Libido, weniger Verlangen nach Sex.
Krankheit
Allen Krankheiten voran sind psychische und psychosomatische Erkrankungen. Aber auch Depression, Anorexie oder Leberzirrhose als Beispiele können die Libido senken.
Partnerschaft
Krisen in einer Beziehung schlagen sich massiv auf die Libido. So geht bei Streit das Verlangen nach Sex gegen Null. Auch permanete Stichelungen und Demütigungen führen zu gleichen Ergebnis. Wird jedoch der Wunsch nach Sexualität nicht erfüllt, so kommt es umgekehrt zu mehr Aggressivität. So kann sich in einer Beziehung in der wenig gesprochen wird das Problem hoch schaukeln.
Daher ist es wichtig sich in einer Partnerschaft viel Zeit für gemeinsame Gespräche zu nehmen.
Am Schluss wäre noch zu bemerken, dass eine Erektionsstörung nicht mit einem Libidoverlust einhergehen muss. Eine Erektionsstörung kann ganz andere Ursachen haben, denn bei einer Erektionsstörung ist es die Kraft die fehlte. Bei einer verminderten Libido ist es die Lust, das Verlangen nach Sex. – Man könnte aber man mag nicht.